Zugegeben, die Forderung aus dem Titel dieses Blog-Beitrags ist an Plattheit nur schwer zu überbieten. Warum ich ihn trotzdem gewählt habe? Ganz einfach, weil diese banale Sache häufiger unbeachtet bleibt, als dass entsprechend dieser einfachen Erkenntnis gehandelt würde!
Beispiel Bewegung: Häufig führen Stressbetroffene an, dafür keine Zeit zu haben. Folge: Der Stresshormonspiegel bleibt dauerhaft erhöht mit allen bekannten Folgen wie Bluthochdruck, Schlaflosigkeit, etc. Die eingesparte Zeit wird dann zum Beispiel in jener Zeit im Bett verbraucht, während der man nicht einschlafen kann.
Beispiel Ernährung: auf ein gehaltvolles Frühstück wird verzichtet, der Kalorienbedarf wird mit Schokoriegeln, Junk food und Limonaden gedeckt. Dumm nur, dass wichtige Vitalstoffe, die wir gerade in Stressphasen so dringend benötigen würden, nicht dabei sind.
Beispiel Erholung: immer mehr Menschen geben an, sich abends und an den Wochenenden nicht mehr erholen zu können, weil sie dauernd „unter Strom“ sind. Dies hat einerseits ganz direkt mit auch mit dem schon erwähnten Bewegungsmangel zu tun und mit einer Ernährung, die trotz (über)reichlicher Kalorienaufnahme als Mangelernährung bezeichnet werden muss. Auch fehlende bzw. ungeeignete Erholungsgewohnheiten wie Nächte, die regelmäßig vor dem Computer verbracht werden, fehlende Ruhepausen im Tagesverlauf oder unregelmäßige Schlafzeiten sind ein wesentlicher Aspekt dieses Problems
Langer Rede kurzer Sinn: Wer schon „nur“ die drei Aspekte Bewegung, Ernährung und Erholung in ausreichendem Maße beachtet, kann seine Stressresistenz und damit seine Gesundheit und Leistungsfähigkeit bereits dramatisch verbessern.